30.04.2018 in Lokal

Stadtrat Hoffmann sieht Kommission Problemimmobilien als vollen Erfolg

 

„Die Arbeit der Expertenkommission Problemimmobilien, die der Magistrat eingerichtet hat, ist ein voller Erfolg.“ So zieht der Bremerhavener Feuerwehrdezernent, Stadtrat Jörn Hoffmann, Bilanz anlässlich der Vorlage des Ergebnisberichts der Expertenkommission „Problemimmobilien“ im Magistrat und den zuständigen Ausschüssen. Im Wesentlichen wurden die bereits vorhandenen Ressourcen nun neu strukturiert (Aufbau eines Informationssystems, Zusammenwirken der unterschiedlichen vorhandenen Arbeitsgruppen in der Stadt), Mindeststandards und Unbewohnbarkeitskriterien entwickelt und definiert und Problemimmobilien identifiziert. „Dies wirkt unmittelbar präventiv und schützt Menschenleben“, erklärt Hoffmann.


Außerdem wurden die rechtlichen Voraussetzungen, gerade zum Datenschutz, geprüft und notwendige rechtliche Veränderungen eingeleitet. Das Wohnungsaufsichtsgesetz (zur Vorgabe von Mindeststandards zum Schutz der Mieter) und das Bremische Hilfeleistungsgesetz (zur Einführung der Brandverhütungsschau) müssen geändert werden, ist die Expertenkommission überzeugt. „Hierzu haben wir den Anstoß gegeben, zuständig ist jetzt das Land Bremen“, so der Bremerhavener Feuerwehrdezernent.
Nach Meinung der Expertenkommission hat ihre Arbeit mehr Sicherheit für die betroffenen Personen in den Immobilien gebracht. „Wir haben 127 Immobilien in Augenschein genommen, davon waren 49 Immobilien bewohnt. In 12 Fällen wurden Nutzungsuntersagungen ausgesprochen, in 39 Fällen Mängelbeseitigungen angeordnet. Zudem wurden mehrere Präventionsveranstaltungen zur Verhütung von Bränden durchgeführt. 70.000 Aufklärungsflyer wurden verteilt“, zählt der Stadtrat einige der Aktivitäten auf. Es wurde außerdem nun ein Früherkennungssystem installiert, bei dem einerseits präventiv Daten ausgewertet werden, anderseits nun auch besonders geschulte Mitarbeiter des Bürger- und Ordnungsamtes im Außendienst eingesetzt werden.

23.04.2018 in Regional

Hoffmann/Strelow: Blaulicht-Resolution unterstützen!

 

Die Blaulicht-Resolution ist eine Initiative zur öffentlichen Ächtung von Aggression und Gewalt in jeglicher Form gegen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

Jörn Hoffmann, Stadtrat für Feuerwehr in Bremerhaven sagt dazu: Respekt sowie die Achtung und Wertschätzung gegenüber denjenigen, die in ihrer täglichen Arbeit vor Gefahren, Verletzungen und Gewalt schützen, sollten in einer sich respektierenden und auf gemeinsamen Werten aufbauenden Gesellschaft selbstverständlich sein. Leider erleben jedoch gerade diejenigen Menschen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen oder sogar aufopfern, dass ihr täglicher Einsatz nicht anerkannt wird oder ihnen sogar Hass und Gewalt entgegenschlägt.  

 

Unsere Einsatzkräfte von Polizei, Rettungskräften und Feuerwehrbeamten sind zunehmend körperlicher Gewalt aber auch verbalen Aktionen, wie Beschimpfungen und Beleidigungen im Alltag ausgesetzt. Immer häufiger kommt es vor, dass „blinde“ Wut und Aggressionen zu Übergriffen auf Einsatzkräfte führen. Hierdurch werden diese nicht nur körperlich, sondern oftmals auch seelisch verletzt. Das sind furchtbare und nicht hinnehmbare Taten gegenüber helfenden Einsatzkräften, die ich zutiefst verurteilen.  

 

Sergej Strelow, Vorsitzender der SPD Lehe-Nord wehrt sich gegen einen Gewöhnungseffekt bei Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber Einsatzkräften, der anscheinend immer stärker in unserer Gesellschaft Einzug hält: „Ich fordere, dass mit Vehemenz für diejenigen eingetreten wird, die tagtäglich für uns eintreten. Dafür ist die Online-Petition unter Bremerhaven.de ein idealer Weg zu dokumentieren das die Bürgerinnen und Bürger der Seestadt hinten ihren Polizisten, Einsatzkräften im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr stehen.“

 

Unterschreiben Sie jetzt auch unter: https://www.bremerhaven.de/de/verwaltung-politik/buergerdialog/blaulicht-resolution-der-feuerwehr-und-polizei-bremerhaven.72106.html. Ihre Einsatzkräfte danken Ihnen!

22.04.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Digitalisierungsseminar v3

 

Am Samstag 28. April 2018 ab 15 Uhr findet das dritte Seminar der Reihe Digitalisierung im SPD-Parteilhaus in der Schifferstraße statt.
Das Seminar wird von Hansjörg Troebner wieder ehrenamtlich durchgeführt und ist für alle Interessierten offen. Wir bitten
aber um Anmeldung bis Mi. 25.4. d.J. an eMail: socialmedia@allforred.de

Schwerpunkt des dritten Seminars sind agile Methoden (Politik 4.0) sowie Möglichkeiten der Gestaltung der Digitalisierung.
Hansjörg Troebner ist derzeit im Toyota-Konzern in Dortmund für die digitale Transformation und agiles Projektmanagement
als Managementberater erfolgreich im Einsatz.  Der Experte ist seit 1986 in ITK- und Digitalisierungsprojekten national und
international unterwegs. Derzeit berät er auch ehrenamtlich die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

18.04.2018 in Ortsverein

Lehe-Nord besucht Ausstellung beim Marschenhaus

 

Der Ortsverein Lehe-Nord hat die Eröffnung der Ausstellung in der Hosermühler Scheune am Marschenhaus in Speckenbüttel besucht. Bei strahlendem Sonnenschein konnten viele Gäste aus Gesellschaft und Politik tolle Exponate aus der Geschichte der Region bewundern. Nach einer etwa einstündigen Einführung in die bewegte Geschichte des Bauernhausvereins Lehe e.V. in den schönen Räumen des Marschenhauses konnten wir die Scheunenausstellung angucken. 

 

Sergej Strelow, Ortsvereinsvorsitzender in Lehe-Nord, erklärt dazu: „Wir aus Lehe-Nord unterstützen das Freilichtmuseum Speckenbüttel seit langer Zeit aktiv dabei, neue Ausstellungen zu entwickeln und die wertvolle Historie am Leben zu halten. Wir hoffen, dass damit dazu beigetragen werden kann, die Erinnerung daran, wie die Menschen der Region vor nicht allzulanger Zeit noch gelebt haben, lange zu erhalten. Vielen Dank an die vielen Ehrenamtlichen, die sich so engagiert und begeistert für die Stadtgeschichte einsetzen!“

 

Nicht nur in der Politik sondern auch im Ehrenamt mangelt es jedoch an Nachwuchs. Der Vorsitzende des Bauernhausvereins, Peter Hebel, hat eine Appell an die Besucherinnen und Besucher gestartet, junge Menschen aus ihrer Bekanntschaft zur Mitarbeit im Ehrenamt zu bewegen. Wir unterstützen das und natürlich auch die musealen Aspekte im Speckenbüttler Park weiterhin mit voller Kraft! Besonders gefreut haben wir uns über eine zahlenmäßig starke Präsenz sowohl aus SPD-Fraktion, UB-Vorstand und Ortsverein, aber auch CDU und die Grünen waren vertreten.

12.04.2018 in Lokal

SPD Lehe-Nord fordert Verkehrskonzept für LKW-Verkehr im Stadtnorden

 

Im Rahmen der Sanierung und des anschließenden Neubaus der Moorbrücke sind erhebliche Be- lastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner des nördlichen Stadtbereichs zu erwarten. Daher fordert der Ortsverein Lehe-Nord ein Verkehrskonzept für den Lastkraftverkehr für den Zeitraum der Autobahnbaustelle. Dabei müssen die Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner ebenso wie die Wirtschaftsinteressen des Hafens berücksichtigt werden. In die Überlegungen sind Durchfahrtverbote oder Temporeduzierungen insbesondere für den Lastkraftverkehr mit zu berücksichtigen. Der Lärm- und Verkehrsschutz der Anwohnerinnen und Anwohner muss gewährleistet bleiben. Wir stehen als Sozialdemokraten zum Hafen als elementaren Bestandteil der Seestadt, die an- und ablaufenden Verkehre müssen aber auch im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger gesteuert werden. Die Ausweichverkehre müssen hierzu mit aus Bundesmitteln finanzierten alternativen Routen ermöglicht werden. Keinesfalls darf die Belastung aus städtischen Haushaltsmitteln finanziert werden.

Ortsvereinsvorsitzender Sergej Strelow dazu „Für uns ist es elementar, dass sowohl die Interessen der Anwohnerschaft als auch die des Hafens berücksichtigt werden. Nach Jahren der Hafentunnelbaustelle stehen mit der Autobahnsanierung und dem Neubau der Eisenbahnbrücke direkt die nächsten langfristigen Baustellen an, die die Lebensqualität der Menschen im Stadtnorden nachhaltig beeinträchtigen. Darauf müssen wir Antworten finden, die diese Belastung soweit wie möglich verringern.“

Der stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Lehe-Nord, Jörg Zager, ergänzt „Die aktuelle Diskussion zum Lärm- und Emissionsschutz in deutschen Großstädten ist auch für Bremerhaven von Bedeutung. Wenn Lastkraftverkehre sich ihren Weg durch Wohngebiete suchen, ist dringen- der Handlungsbedarf vorhanden. Ein Konzept zur Leitung der Verkehre ist hierbei ein wichtiger erster Schritt, um auf die kommenden Probleme frühzeitig einzugehen.“