12.04.2020 in Ortsverein

Lehe-Nord wünscht frohe Ostern

 

01.04.2020 in Überregional

Voller Erfolg: Grünschnitt kann wieder an der Deponie abgegeben werden

 
Viel Platz für Grünschnitt

Deponie ab Donnerstag, den 2.04.2020 wieder für Grünschnitt geöffnet

In den Tagen nach der Verhängung von Kontaktverboten und vielen weiteren Maßnahmen zum Schutz vor der Coronakrise wurden auch die Annahmestellen für Grünschnitt in Bremerhaven zum größten Teil geschlossen. 

Viele Bürgerinnen und Bürger möchten die Zeit angesichts des nahenden Frühlings und des schönen Wetters jedoch gerne zumindest im eigenen Garten dafür nutzen, diesen wieder fit für den Sommer zu machen. Die SPD Lehe-Nord hat sich daher erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Grünschnitt wieder an der Deponie Grauer Wall (unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen) abgegeben werden kann. Es besteht somit kein Grund mehr, Grünschnitt illegal im Wald zu entsorgen oder auf die eigene Gartenfreude zu verzichten. Wir begrüßen damit die Entscheidung und die gute gefundene Lösung der BEG.

27.03.2020 in Ortsverein

Allforred: Blutspenden trotz Coronakrise

 

Am heutigen Freitag, den 27. März, findet beim Deutschen Roten Kreuz in der Straße Am Parkbahnhof 11 eine Blutspendeaktion statt. Wegen der Coronakrise wurden besondere Maßnahmen vorbereitet, um den notwendigen Abstand etc. gewährleisten zu können. 
 

Zwischen 14 Uhr und 19 Uhr kann und soll jeder vorbeikommen. In dieser Krise werden Blutspenden dringend benötigt!

 

10.03.2020 in Stadtverordnetenfraktion

Kirschstein-Klingner: „Gewalt gegen Polizeibedienstete trübt guten Trend“

 

SPD-Fraktion zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)


Im vergangenen Jahr verzeichnete die Ortspolizeibehörde Bremerhaven mit 12.020 Straftaten die niedrigste Fallzahl seit 25 Jahren, der Vorjahreswert konnte nochmals gesenkt werden. „Ein guter Trend setzt sich fort, der fast durchweg lineare Rückgang in allen Deliktbereichen wird allerdings getrübt durch eine drastische Zunahme der Gewalt gegen Polizeibedienstete: Das ist in sehr deutliches Alarmzeichen, auf das wir dringend reagieren müssen“, kommentiert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtverordnetenfraktion und SPD-Sprecherin im Ausschuss für öffentliche Sicherheit, Martina Kirschstein-Klingner, die heute vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS).


Die Häufigkeitszahl bei der Gesamtkriminalität – gemeint sind die verzeichneten Straftaten pro 100.000 Einwohner – fiel im vergangenen Jahr mit 10.578 Vorfällen ebenfalls auf ein 25-Jahres-Tief und ging im Vergleich zum Jahr 2011 (mit 13.790 Fällen als Höchststand in der 25-Jahre-Schau) um 23,3 Prozent. „Der massive Personaleinsatz der Polizei auf der Straße zahlt sich auch bei der Aufklärungsquote aus – sie wurde um 1,5 Prozent verbessert, damit wurde knapp jede zweite Straftat aufgeklärt“, so Kirschstein-Klingner. Von 101 auf 45 Fälle gingen die Straftaten im Bereich vorsätzlicher Brandstiftung zurück. „Die Zahl der Wohnungseinbrüche lag 2019 mit 279 etwa auf Vorjahresniveau, wobei wir 2018 das Jahr mit den wenigsten Vorfällen hatten seit zehn Jahren“, so die SPD-Politikerin. Rückgänge, teils in erheblichem Umfang, seien auch bei Straftaten an älteren Menschen, bei der Straßenkriminalität und bei Raubstraften zu verzeichnen. Während die Zahl der angezeigten Körperverletzung leicht anstieg, ging die Anzahl der Diebstahlsdelikte, Fahrraddiebstähle und Vorfälle von Kfz-Kriminalität und Betrugsvorfällen leicht zurück.
Mit Blick auf die Wohnungseinbrüche blieben die polizeilich erfassten Straftaten fast auf Vorjahresniveau – ein Drittel der Straftaten scheiterte im Versuch: „Hier zeigt sich, dass neben der Strafverfolgung auch der Prävention ein hohes Augenmerk gewidmet werden muss. Alles, was dazu beiträgt, den Einbruch zu erschweren oder bestenfalls zu verhindern, ist gut investiert“, so Kirschstein-Klingner.


Im Zusammenhang mit der Zunahme von Sachbeschädigungen von 1372 auf 1520 Taten sagte die SPD-Politikerin, es sei behördenintern zu prüfen, inwieweit polizeitaktisch bei der Auswahl der Bestreifung Schwerpunkte neu bewertet werden müssten: „Es ist aber auch eine Aufgabe an uns alle, wenn wir Zeuge von mutwilligen Zerstörungen werden, nicht zu zögern, die Polizei zu informieren und auch als Zeuge zur Verfügung zu stehen.“ Das gelte insbesondere für Graffiti: Hier stiegen die Zahlen von 150 auf 259 Fälle im vergangenen Jahr und damit um mehr als 70 Prozent.
 

Sorge bereitet der SPD-Stadtverordnetenfraktion die fortgesetzte Zunahme bei Gewaltdelikten gegen Polizeibeamte: „Nach 80 Fällen im Jahr 2018 hatten wir im vergangenen Jahr 98 dokumentierte Vorfälle – ein Plus von mehr als 22 Prozent ist ein starkes Alarmsignal und zugleich eine Entwicklung, die wir nicht sehenden Auges weiter hinnehmen werden“, so die SPD-Politikerin.
„Ich erwarte, dass von Seiten des Magistrats mit Hochdruck die von der SPD-geführten Bremerhavener Koalition geforderte Expertenrunde zusammengestellt wird, um zeitnah zu Lösungsansätzen zu kommen“, so Kirschstein-Klingner. Zu beobachten sei seit geraumer Zeit, dass sich gesamtgesellschaftlich eine Stimmungslage verfestige, in der nicht nur verbale Entgleisungen viel zu oft unwidersprochen blieben, sondern auch körperliche Gewalt nicht angemessen zurückgewiesen wird: „Jedem und jeder muss klar sein: Auch wenn vordergründig Bedienstete des Staates und dessen Einrichtungen angegriffen werden – Ziel ist letztlich unsere freiheitliche Lebensweise. Deshalb brauchen wir einerseits eine Null-Toleranz-Strategie mit einer wirksamen Strafverfolgung sowie einer zeitnahen und angemessenen Bestrafung. Es muss aber auch in der Zivilgesellschaft wieder zur Regel werden, couragiert aufzutreten und Flagge zu zeigen“, so die SPD-Politikerin.

08.03.2020 in Vermischtes

Ausstellungsempfehlung zum Weltfrauentag

 

Sonderausstellung über Marie Juchacz im Deutschen Auswandererhaus
 

Passend zum heutigen Weltfrauentag möchten wir heute die Sonderaustellung zum 100-jährigen Jubiläum der AWO Bremerhaven empfehlen. In dieser wird die AWO-Gründerin Marie Juchacz vorgestellt. Mit vielen Erinnerungsstücken aus der damaligen Zeit wird die bewegte Geschichte der Genossin dargestellt. 

Marie Juchacz war die erste Frau die im Bundestag geredet hat und musste in der Zeit des Nationalsozialismus bis in die USA fliehen. Heute ist Frau Juchacz weitgehend unbekannt, die Ausstellung soll an den frühen Kampf für die Gleichberechtigung der Frau erinnern und die Geschichte der Emanzipation am Beispiel dieser Kämpferin hochhalten. Die Ausstellung kann noch bis zum 31.07.2020 im Auswandererhaus besucht werden.

Allen Frauen einen schönen Weltfrauentag!